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Zeitnachweis und Zeitkonto exportieren

Für das Lohnbüro und für Nachweise nach Mindestlohn- und Arbeitszeitgesetz exportierst du die Zeiten einer Gesellschaft als Excel oder CSV: je Tag als Zeitnachweis oder je Monat als Zeitkonto-Auszug.

Stand: 26. Oktober 2026

Zwei Arten von Export

Nachweis
Je Person und Tag mit Anwesenheit eine Zeile: „Datum“, „Wochentag“, „Personalnummer“, „Name“, „Beginn“, „Ende“, „Pause gestempelt (min)“, „Pause automatisch (min)“, „Ist (h)“, „Korrigiert“ und „Hinweise“. Damit belegst du Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit, wie es das Mindestlohngesetz verlangt.
Zeitkonto-Auszug
Je Person und Monat eine Zeile: „Soll (h)“, „Ist (h)“, „Gutschrift Abwesenheit (h)“, „Feiertag (h)“, „Saldo des Monats (h)“, „Anfangssaldo (h)“, „Endsaldo (h)“ und „Soll fehlt“. Das ist die Grundlage für Überstunden im Lohn.

Einen Export direkt in ein Lohnprogramm wie DATEV gibt es derzeit nicht. Dein Lohnbüro arbeitet mit dem Zeitkonto-Auszug und bei Bedarf mit dem Nachweis.

So exportierst du

  1. Zeiten öffnen

    Zeiterfassung → Zeiten, oben rechts „Exportieren“. Der Knopf erscheint nur mit dem Recht, Zeiten zu exportieren.

  2. Art wählen

    „Nachweis“ oder „Zeitkonto-Auszug“.

  3. Gesellschaft wählen

    Nur bei mehreren Gesellschaften. Ein Export umfasst immer genau eine Gesellschaft.

  4. Zeitraum wählen

    Vorbelegt ist der Vormonat. Höchstens 12 Monate je Export.

  5. Format wählen und exportieren

    „Excel“ (.xlsx) oder „CSV“ (Semikolon, öffnet direkt in Excel). MOSI zeigt vorher, wie viele Zeilen die Datei hat.

Nachweis für den Oktober
  • Art: Nachweis, Zeitraum 01.10. bis 31.10.
  • Zeile: 14.10. · Di · 1042 · Jana Beispiel · 06:30 · 15:00 · 0 · 30 · 8,00 · nein · offline

Jana Beispiel hat am 14.10. von 06:30 bis 15:00 gearbeitet, ohne gestempelte Pause. MOSI hat 30 Minuten abgezogen, es bleiben 8 Stunden. Ein Stempel kam aus der App ohne Netz.

Was in den Spalten steht

  • Stunden stehen als Dezimalzahl mit zwei Nachkommastellen: 7:45 h erscheinen als 7,75.
  • Endet eine Schicht am Folgetag, steht hinter dem Ende „+1“, zum Beispiel „06:00 +1“.
  • „Korrigiert“ ist „ja“, wenn ein Stempel des Tages nachträglich korrigiert wurde.
  • „Pause gestempelt (min)“ enthält auch Lücken zwischen Gehen und erneutem Kommen.
  • Unter „Hinweise“ steht „offline“ oder „nachgetragen“, wenn das auf einen Stempel des Tages zutrifft.
  • Im Zeitkonto-Auszug gilt: Endsaldo = Anfangssaldo + Saldo des Monats. „Soll fehlt“ zeigt, dass für einen Teil des Monats kein Soll hinterlegt war.

Der Export nimmt die Zeiten, wie sie gerade stehen, auch Tage, die noch nicht freigegeben sind. Arbeite vor dem Export für das Lohnbüro die Prüfliste ab, damit keine offenen Tage oder Nachträge fehlen.

Der Export ändert nichts an den Zeiten und sperrt keinen Monat. Wer wann exportiert hat, steht im Protokoll der Organisation.

Wird die Datei zu groß, meldet MOSI „Zu viele Zeilen“. Wähle dann einen kürzeren Zeitraum.