Hilfe / Verwaltung

E-Mail & Schnittstellen

Von welcher Adresse deine Mails kommen: über MOSI, über deine eigene Domain oder über den Postausgang deines Anbieters. Dazu die Verbindung zu OpenAI für die KI.

Stand: 26. Oktober 2026

Zwei Arten von Mails

Systemmails
Anmeldecodes, Einladungen und Sicherheitshinweise. Sie kommen immer von MOSI und lassen sich nicht umstellen.
Geschäftsmails
Rechnungen, Gutschriften, Lieferscheine und andere Belege an deine Kunden und Partner. Für sie stellst du hier den Absender ein.

Ohne Einrichtung

Solange nichts eingerichtet ist, kommen deine Mails als „Name via MOSI“ von der Adresse von MOSI. Antworten gehen an deine Antwortadresse. Sie steht als kleines Feld direkt in der Zeile.

  • Habt ihr mehrere Gesellschaften, gibt es eine Zeile „Standard“ und je Gesellschaft eine eigene. Eine Gesellschaft ohne eigene Einstellung nutzt den Standard.
  • Ohne Antwortadresse gehen Antworten an den Kontakt für MOSI, sonst an den Besitzer.

Eigenen Versand einrichten

„Einrichten“ in der Zeile öffnet einen Assistenten. Im ersten Schritt wählst du den Weg:

Eigene Domain
Du trägst ein paar DNS-Einträge ein, MOSI verschickt sicher in deinem Namen. Die Mails kommen dann von deiner eigenen Adresse.
Anderer Anbieter
Über den Postausgang (SMTP) deines bisherigen Anbieters, mit Server, Verschlüsselung, Port, Benutzer und Passwort. Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert.
Über MOSI
Ohne eigenen Versand. Hier legst du nur die Antwortadresse fest.
  1. Domain

    Der Teil hinter dem @ deiner Firmenadresse.

  2. DNS-Einträge

    MOSI zeigt die Einträge zum Kopieren und prüft selbst, welche schon gefunden sind. Gibt es schon einen SPF-Eintrag, ergänzt ihr ihn um include:amazonses.com, statt einen zweiten anzulegen.

  3. Absender

    „Absenderadresse“, „Anzeigename“ und optional eine „Antwortadresse“.

  4. Testmail

    MOSI schickt eine Testmail an deine eigene Adresse. Kommt sie an, ist alles eingerichtet.

DNS-Änderungen brauchen manchmal ein paar Minuten. Mit „Später fertigstellen“ schließt du den Assistenten; die Zeile zeigt dann „Einrichtung läuft“ und wie viele Einträge schon gefunden sind.

Über „Verwalten“ änderst du einen eingerichteten Versand. Im Menü daneben setzt „Auf Standard zurücksetzen“ ihn zurück; gespeicherte Zugangsdaten werden dabei gelöscht.

Künstliche Intelligenz

MOSI bringt eine eigene KI mit. Mit einem eigenen Schlüssel bei OpenAI nutzt MOSI ein großes Sprachmodell und liefert deutlich bessere Ergebnisse. Die Kosten rechnet OpenAI direkt mit dir ab.

  1. „Verbinden“ bei „OpenAI“
  2. Schlüssel bei OpenAI anlegen

    Mit dem Firmenkonto anmelden, ein eigenes Projekt „MOSI“ anlegen, ein Ausgabenlimit festlegen und unter „API keys“ einen Schlüssel erstellen.

  3. Schlüssel eingeben und bestätigen

    Dazu die Bestätigung, dass für KI-Anfragen Inhalte an OpenAI gehen. MOSI prüft den Schlüssel sofort und speichert ihn verschlüsselt.

  • „Aufrufe je Monat höchstens“ begrenzt die Nutzung. Ist die Grenze erreicht, geben Fahrer Wiegescheine von Hand ein.
  • „Ausschreibungen: PDF lesen“ ist ab Werk aus. Eingeschaltet geht der Text hochgeladener Leistungsverzeichnisse an OpenAI, keine Preise und keine Personendaten.
  • Im Menü daneben trennt „Verbindung trennen“ die Verbindung. Der Schlüssel wird gelöscht.

OpenAI verarbeitet die Inhalte auch in den USA. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließt ihr direkt mit OpenAI. Prüft das mit deinem Datenschutz, bevor ihr verbindet.

Ist OpenAI in deinem Tarif nicht freigeschaltet, steht das in der Zeile. Fragt dann beim MOSI-Support nach.

Eingehende Mails (Beleg-Eingang)

Jede Gesellschaft bekommt eine Mail-Adresse für Belege, z. B. kieswerk-amberg@eingang.mosi.de. Den Namen vor dem @ wählt ihr selbst (Kleinbuchstaben, Ziffern, „-“ und „.“, 3 bis 40 Zeichen); er gehört dann nur euch. Benennt ihr um, gilt die alte Adresse noch 30 Tage, damit Werke und Partner umstellen können.

  1. Eigene Domain (optional)

    „Domain hinzufügen“ und eine Subdomain eurer Firma eintragen, z. B. belege.firma.de – nie die Hauptdomain, deren Post sonst bei MOSI landen würde.

  2. Zwei DNS-Einträge setzen

    Einen MX-Eintrag auf den Empfang von MOSI und einen TXT-Eintrag, der nachweist, dass die Domain euch gehört. Beide zeigt der Assistent zum Kopieren.

  3. Prüfen

    Erst mit beiden Einträgen ist die Domain aktiv. Dann legt ihr darunter beliebige Adressen an (lieferscheine@, rechnungen@ …), je Adresse die Gesellschaft. MOSI prüft die Einträge täglich; fehlen sie, steht die Domain auf „Gestört“ und nach 14 Tagen auf „Aus“.

Weiterleiten aus dem eigenen Postfach geht auch, aber dabei scheitert oft die Absenderprüfung (DMARC). Dann hält MOSI die Mail zurück, bis ihr sie unter „Unklare Belege“ freigebt. Besser: Werke und Partner schicken direkt an eure Adresse.