Dieselfloater
Der monatliche Zuschlag in Prozent, der dem Dieselpreis folgt: welcher Floater für einen Preis gilt, wie du die Sätze einträgst und wie er auf der Rechnung erscheint.
Stand: 6. November 2026
Das Prinzip
Der Dieselfloater ist ein Zuschlag in Prozent auf die Fracht. Er gleicht aus, dass der Dieselpreis schwankt, ohne dass du jeden Monat alle Preise anfassen musst. Du trägst je Monat einen Satz ein, und MOSI rechnet ihn auf alle Fuhren, für die ein Floater gilt.
MOSI rechnet den Satz nicht selbst aus. Du trägst ihn so ein, wie du ihn festlegst oder wie der Kunde bzw. ein Index ihn vorgibt. Was eingetragen ist, gilt sofort.
Welcher Floater gilt
Am Preis bzw. an der Preisliste legst du fest, welcher Floater gilt. Am Preis eingetragen geht er vor der Vorgabe der Liste.
- Keiner
- Auf diesen Preis kommt kein Floater.
- Eigener
- Der Satz deiner Gesellschaft. Er gilt für alle Kunden mit „eigener“.
- Des Kunden
- Ein eigener Satz nur für diesen Kunden, etwa wenn er seinen eigenen Floater vorgibt.
Sätze eintragen
- Übersicht öffnen
Abrechnung → Rechnungen → „Optionen“ → „Dieselfloater“.
- Monat wählen
Je Zeile steht der eigene Floater einer Gesellschaft bzw. der Floater eines Kunden.
- Satz und Sub-Satz eintragen
Der Satz gilt für die Rechnung an den Kunden, der Sub-Satz für die Gutschrift an Subunternehmer. Leere Zellen sind leicht rot hinterlegt.
Hat sich gegenüber dem Vormonat nichts geändert, übernimmt „Leere wie Vormonat“ die Sätze des Vormonats für alle leeren Zeilen auf einmal. Die Spalte „Vormonat“ zeigt dir die alten Werte zum Vergleich.
Maßgeblich ist der Liefermonat
Es zählt der Monat, in dem geliefert wurde, nicht das Datum der Rechnung. Fuhren aus dem Juni, die du im August abrechnest, bekommen den Juni-Satz.
Fehlt der Satz für den Liefermonat, lässt sich die Fuhre nicht abrechnen. Sie bleibt im Arbeitskorb mit dem Hinweis „ohne Dieselfloater“, bis du den Satz einträgst.
Worauf der Floater rechnet
Grundlage ist die reine Fracht der Fuhre. Eine auf die Mindermenge aufgefüllte Menge zählt dazu. Nicht dazu zählen der Mindermengenzuschlag, die Maut und Diverse Artikel wie Wartezeit.
- Fracht: 25 t × 15,88 € = 397,00 €
- Floater: 8 % von 397,00 € = 31,76 €
- Maut: 18,00 €, ohne Floater
Transportposition 428,76 €, dazu 18,00 € Maut als eigene Position.
Auf Rechnung und Gutschrift
- Der Floater ist im Betrag der Transportposition eingerechnet. Auf dem PDF steht darunter eine eigene Zeile, zum Beispiel „Dieselfloater 8 % (06/2026)“ mit Betrag.
- In der E-Rechnung ist er ein Zuschlag der Position; der Einzelpreis bleibt die reine Fracht.
- Für die Buchhaltung hat der Floater ein eigenes Erlöskonto (Einstellungen der Abrechnung → Erlöskonten → „Dieselfloater“) und eine eigene Buchungszeile.
- Sobald eine festgeschriebene Rechnung einen Satz verwendet, ist er gesperrt. Ein falscher Satz wird über Storno und neue Rechnung korrigiert.
Eigener Sub-Satz für einen Subunternehmer
Manche Subunternehmer bekommen einen anderen Floater als den üblichen Sub-Satz. Dafür wählst du in der Übersicht oben im Filter „Subunternehmer“ den Subunternehmer. Die Tabelle zeigt dann seine Kunden mit dem Standard-Floater und dem Standard-Sub-Floater zum Vergleich und daneben den Sondersatz, den du einträgst.
- Bei diesem Kunden
- Gilt nur für Fuhren des Subunternehmers bei diesem Kunden. Geht allem anderen vor.
- Alle Kunden
- Gilt für alle Kunden des Subunternehmers ohne eigenen Sondersatz.
- Leer
- Es gilt der Standard-Sub-Satz (Zeile des Kunden bzw. der eigene), wie ohne Filter.
- Es gelten dieselben Regeln wie beim Sub-Satz: je Liefermonat von Hand, auf die reine Einkaufsfracht, nur wenn am Preis ein Floater gilt. Die Rechnung an den Kunden ändert sich dadurch nicht.
- Soll ein Subunternehmer keinen Floater bekommen, trägst du bei „Alle Kunden“ 0 % ein. „Leere wie Vormonat“ übernimmt auch die Sondersätze.
- Auf der Gutschrift steht der Sondersatz in der Floater-Zeile, zum Beispiel „Dieselfloater 3 % (06/2026, Sondersatz für Fuhr KG bei Bau KG)“. Nach dem Festschreiben ist er gesperrt.