Hilfe / Bau

Mitarbeitende im Bau

Wer bei dir fährt, Geräte bedient oder auf der Baustelle arbeitet: Personen anlegen und importieren, Zugang für die Drive-App oder per E-Mail, Fahrzeug, Ausweis und Austritt.

Stand: 26. Oktober 2026

Grundprinzip

Unter Bau → Leitung → Mitarbeitende stehen deine eigenen Leute, die im Bau eingesetzt werden. Jede Person gehört einer Gesellschaft und hat einen oder mehrere Fachbereiche. Auf der Bau-Seite siehst du nur Personen mit dem Bereich Bau. Wer in Logistik und Bau arbeitet, ist ein einziger Eintrag mit beiden Bereichen.

Eine Person braucht keinen Zugang, um eingeplant zu werden. Ohne Zugang kannst du sie trotzdem als Besatzung auf ein Fahrzeug setzen und in der Disposition einteilen. Den Zugang gibst du erst, wenn sie selbst etwas in MOSI tun soll, etwa Fuhren in der Drive-App erfassen.

Fahrer von Subunternehmern stehen nicht hier, sondern beim jeweiligen Subunternehmer auf der Seite „Fahrer“.

Eine Person anlegen

  1. „Mitarbeitende anlegen“

    Über „Optionen“ oben rechts. Es öffnet sich „Neue Person“.

  2. Vorname und Nachname

    Gibt es eine sehr ähnliche Person schon, fragt MOSI „Gibt es die Person schon?“. Du kannst trotzdem weiter anlegen.

  3. Gesellschaft, Fachbereiche, Eintritt, Telefon

    Der Bereich Bau ist auf der Bau-Seite vorgewählt.

  4. Fahrzeug

    Wer auf einem Fahrzeug eingeteilt ist, fährt dessen Aufträge. „Kein Fahrzeug“ ist erlaubt.

  5. Anmeldenummer und Personalnummer

    Die „Anmeldenummer“ vergibt MOSI, wenn du nichts einträgst. Die „Personalnummer“ aus der Lohnabrechnung ist freiwillig und je Gesellschaft eindeutig.

  6. Zugang wählen

    „Später“, „PIN (Drive)“ oder „E-Mail“. Was das jeweils bedeutet, steht im nächsten Abschnitt.

Zugang: PIN oder E-Mail

Später
Ohne Zugang. Kostet nichts. Du kannst ihn jederzeit auf der Seite „Zugang“ der Person über „Zugang einrichten“ nachholen.
PIN (Drive)
MOSI erzeugt Anmeldenummer und Start-PIN auf einem Zettel. Damit meldet sich die Person in der Drive-App an. Zählt als Drive-Platz.
E-Mail
Die Person bekommt eine Einladung per E-Mail und hat danach vollen Zugang mit Positionen. Zählt als Vollnutzer. Rechte und Positionen legst du unter Verwaltung → Nutzer fest.

Was ein Drive-Platz und ein Vollnutzer im Monat kosten, zeigt MOSI direkt in der Auswahl, netto und in der Testphase mit dem Hinweis „kostenlos“.

Auf der Seite „Zugang“ einer Person findest du außerdem „Neue PIN“ (die alte wird ungültig, die neue steht auf einem Zettel), „Einladung zurückziehen“ und „Zugang entziehen“. Nach dem Entziehen bleibt die Person als Mitarbeitende ohne Zugang erhalten.

Viele Personen auf einmal importieren

Über „Optionen“ → „Importieren …“ liest du eine CSV-Datei ein. Eine Vorlage „mitarbeitende-vorlage.csv“ kannst du im Import herunterladen. Gesellschaft und Fachbereich („Logistik“ oder „Bau“) gibst du als Vorgabe für alle Zeilen an, wenn die Datei sie nicht enthält.

  • MOSI erkennt vorhandene Personen an Vor- und Nachname in derselben Gesellschaft. Wer schon da ist, bleibt unverändert.
  • Legt der Import Personen mit PIN-Zugang an, bietet MOSI am Ende die „Zugangszettel (PDF)“ mit allen Start-PINs an.

Die Zugangszettel lassen sich nur einmal abrufen. Danach sind die Start-PINs gelöscht. Speichere oder drucke das PDF sofort. Wer seinen Zettel verliert, bekommt über „Neue PIN“ einen neuen.

Was an einer Person steht

Übersicht
Zustand, Zugang, heutiges Fahrzeug, Eintritt und Anmeldenummer auf einen Blick.
Beschäftigung
Gesellschaft, Fachbereiche, Eintritt, „Personalnummer“, „Standard-Vertretung“ und „Prüfer Tagesbericht“. Leer prüft der Bauleiter der Baustelle die Tagesberichte der Person.
Fahrzeug
„Aktuelles Fahrzeug“ und die Besatzungen mit Zeitraum. Wochenweise planst du im Fuhrpark und in der Disposition.
Nachweise
Fahrerkarte, Erdbaumaschinen, Erste Hilfe und mehr mit Ablauf, dazu die Ortseinweisungen.
Foto und Ausweis
Foto der Person und ein Ausweis mit Prüf-QR-Code. Der Code öffnet eine Prüfseite mit Foto, Name und Arbeitgeber.
Arbeitszeit
Nur mit Zeiterfassung: Stempeln, Soll und Startsaldo.
Verlauf
Wer wann was geändert hat.

Foto und Ausweis

  1. Foto hinterlegen

    JPG oder PNG bis 10 MB, Hochformat, Gesicht gut sichtbar. Schickt die Person ein Foto aus der App, erscheint es erst nach deiner Bestätigung auf dem Ausweis. Offene Fotos findest du in der Liste unter „Optionen“ → „Fotos prüfen“.

  2. „Ausweis ausstellen“

    Der Ausweis gilt bis zum letzten Arbeitstag der Person, ohne Austritt unbefristet.

  3. Drucken

    Als „Karte“ im Format 85,6 × 54 mm mit Vorder- und Rückseite oder als „A4“.

Geht ein Ausweis verloren, stellst du über „Neuer Code“ einen neuen QR-Code aus. Der alte ist danach ungültig, gedruckte Ausweise musst du neu drucken. „Widerrufen“ macht den Ausweis sofort ungültig, ohne einen neuen auszustellen.

Austritt und Löschen

Verlässt jemand die Firma, trägst du auf der Seite „Beschäftigung“ mit „Austritt eintragen“ den „Letzten Arbeitstag“ ein. Ab dem Tag danach ist das Konto gesperrt, die Besatzung endet und künftige Aufträge werden neu besetzt. Alle Daten bleiben erhalten.

Letzter Arbeitstag Freitag, 30. Oktober
  • Bis einschließlich 30. Oktober: Zugang und Besatzung wie bisher
  • Ab 31. Oktober: Konto gesperrt, nicht mehr auf dem Fahrzeug, Ausweis ungültig

„Zurücknehmen“ hebt den Austritt auf. Die Person gilt dann wieder als beschäftigt, ihre Besatzung stellt MOSI aber nicht wieder her. Teile sie danach neu ein.

„Person löschen“ geht nur, solange die Person in keinem Auftrag steht und kein Konto hat. Sonst trägst du den Austritt ein.

Liste, Abgleich und Export

  • Die Liste zeigt Name, Anmeldenummer, Personalnummer, Fachbereiche, Fahrzeug, Zugang, Eintritt, Status, Telefon und Gesellschaft. Über den Status filterst du „Aktiv“, „Ausgetreten“ oder „Alle“.
  • „Abgleich“ erscheint, wenn Personen aus einem früheren Fahrerbestand zu einem Mitglied mit Konto passen könnten. Beim Zusammenführen wandern Aufträge, Besatzung, Freigaben und Fachbereiche zum Konto. Das lässt sich nicht rückgängig machen.
  • „Exportieren …“ erzeugt eine CSV-Datei für Excel mit einer Person je Zeile und den Filtern der Liste. E-Mail-Adressen stehen nicht darin. Der Export wird protokolliert.