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Tagesberichte

Ein Bericht je Person und Tag mit Arbeitszeit, Fuhren, Regie und Wartezeit: wie MOSI ihn aus der Disposition vorbereitet, wie er eingereicht und geprüft wird und wie du die Berichte exportierst.

Stand: 26. Oktober 2026

Wofür der Tagesbericht da ist

Der Tagesbericht hält fest, was eine Person an einem Tag gearbeitet hat: Beginn, Ende und Pause, dazu je Baustelle die Fuhren, die Regiestunden, die Wartezeit und sonstige Arbeitszeit. Es gibt genau einen Bericht je Person und Tag.

Der Bericht ist der Nachweis der Arbeitszeit, etwa für das Lohnbüro. Für die Rechnung an den Kunden zählt er nicht. Was abgerechnet wird, kommt aus den Fuhren, den Regienachweisen und den bestätigten Wartezeiten selbst. Eine Änderung im Tagesbericht ändert also keine Rechnung.

Tagesberichte gibt es derzeit nur im Bau. Du findest sie unter Bau → Tagesberichte.

Die vier Stände eines Berichts

Entwurf
Angelegt, aber noch nicht eingereicht. Die Person selbst oder jemand mit dem Recht zum Bearbeiten kann alles ändern.
Eingereicht
Die Person ist fertig. Ändern kann jetzt nur noch der Prüfer; seine Änderungen stehen im Verlauf.
Geprüft
Der Prüfer hat bestätigt. Der Bericht ist abgeschlossen und erscheint im Export.
Zurück
Der Prüfer hat ihn mit einem Grund zurückgeschickt. Die Person ändert ihn und reicht ihn neu ein.

Berichte vorbereiten

Für Fahrer und Gerätebediener musst du nichts abtippen. MOSI liest aus der Disposition, welches Fahrzeug an welchem Tag welche Fuhren gefahren und welche Regie geleistet hat, und schreibt das in den Bericht der Person, die an diesem Tag als Besatzung auf dem Fahrzeug steht.

  1. Tag wählen

    Rechts oben auf der Seite Tagesberichte steht ein Datumsfeld. Vorgabe ist heute.

  2. „Vorbereiten“ drücken

    MOSI legt für jede Person mit Fuhren oder Regie an diesem Tag einen Bericht im Stand „Entwurf“ an.

  3. Meldung lesen

    Ein Hinweis sagt dir, wie viele Berichte neu sind, wie viele es schon gab und wie viele wegen Abwesenheit übersprungen wurden. Fahrzeuge ohne Besatzung an diesem Tag werden eigens genannt, weil es für sie keinen Bericht gibt.

Zeile „Fuhren“
Eine Zeile je Auftrag, z. B. „Fuhren 2026-0412 · Kanal Hauptstraße“, mit Zahl der Fuhren, Tonnen und der gemeldeten Wartezeit. Stornierte Fuhren zählen nicht.
Zeile „Regie“
Eine Zeile je Auftrag mit Stunden. Hat der Fahrer in der App einen Regienachweis mit Arbeitszeit erfasst, gelten diese Stunden, sonst die geplanten Stunden des Bedarfs. Höchstens 24 Stunden je Zeile.

„Vorbereiten“ legt nur fehlende Berichte an. Gibt es für eine Person an dem Tag schon einen Bericht, bleibt er unverändert, auch wenn später noch Fuhren dazugekommen sind. Neue Fuhren trägst du dann im Bericht von Hand nach.

Fahrer können ihren Bericht auch selbst in der Driver-App im Reiter „Tagesbericht“ anlegen, für heute und die letzten 7 Tage. Die App füllt ihn auf dieselbe Weise aus ihren Fuhren vor.

Einen Bericht von Hand anlegen

Wer nicht auf einem Fahrzeug sitzt, etwa ein Arbeiter auf der Baustelle, bekommt über „Vorbereiten“ keinen Bericht. Für ihn nimmst du „Bericht anlegen“.

  1. „Bericht anlegen“ wählen

    Arbeitest du für mehrere Gesellschaften, wählst du zuerst die „Gesellschaft“. Die Personensuche zeigt dann nur Personen mit einer Beschäftigung dort.

  2. „Person“ und „Tag“ wählen

    Dann „Anlegen“. Der Bericht öffnet sich sofort.

  3. Zeilen ergänzen

    Über „Zeile hinzufügen“ eine Zeile „Arbeitszeit“ mit Baustelle und Stunden, über „Wartezeit hinzufügen“ eine Wartezeit in Minuten.

Ist die Person an dem Tag ganztägig abwesend, etwa im Urlaub, fragt MOSI nach. Mit „Trotzdem anlegen“ entsteht der Bericht dennoch. Beim Vorbereiten werden ganztägig Abwesende ohne Nachfrage übersprungen. Es zählen nur bestätigte Abwesenheiten, keine offenen Anträge.

Ausfüllen und einreichen

Ein Klick auf eine Zeile der Liste öffnet den Bericht. Oben stehen „Beginn“, „Ende“ und „Pause“, darunter die Zeilen, ganz unten die „Bemerkung“. Unter „Ende“ rechnet MOSI die Nettozeit mit.

Beginn 06:30, Ende 16:15, Pause 45 min
  • Anwesenheit: 06:30 bis 16:15 = 9 h 45 min
  • abzüglich Pause: 45 min

Netto 9,0 h.

  • Liegt das Ende vor dem Beginn, gilt es als Ende am Folgetag, etwa Beginn 22:00 und Ende 05:30 bei einer Nachtschicht. Der Bericht gehört zum Tag des Beginns.
  • Die Pause darf nicht länger sein als die Arbeitszeit, sonst lässt sich nicht speichern.
  • Die Wartezeit an Fuhrenzeilen kommt aus den Meldungen der Driver-App und bleibt beim Bearbeiten erhalten.

Mit „Einreichen“ speichert MOSI den Bericht und gibt ihn zur Prüfung. Über dem Formular stehen „Hinweise zum Tag“, wenn etwas offen ist: Fuhren, die noch auf „geladen“ stehen, Regie-Einsätze ohne Unterschrift des Poliers oder Regiestunden, die von den unterschriebenen abweichen, z. B. „vom Polier unterschrieben 8,0 h, im Bericht 9,0 h“. Die Hinweise sperren das Einreichen nicht.

Nutzt deine Organisation die Zeiterfassung mit Stempeln, kommen Beginn, Ende und Pause von dort und tragen den Hinweis „aus Zeiterfassung“. Ändern lassen sie sich dann nur in der Zeiterfassung über „Zeit nachtragen“. Solange die Person noch eingestempelt ist, lässt sich der Bericht nicht einreichen.

Prüfen

Wer einen Bericht prüft, ermittelt MOSI je Bericht in dieser Reihenfolge. Die erste Stufe, die jemanden außer der Person selbst ergibt, gilt.

  1. Prüfer an der Person

    Festgelegt unter Bau → Leitung → Mitarbeitende im Feld „Prüfer Tagesbericht“. Ein Prüfer ohne Zugang zählt nicht.

  2. Bauleiter der Baustelle

    Hat der Bericht Zeilen mit Baustelle, prüfen die Bauleiter dieser Baustellen.

Ergibt keine Stufe jemanden, steht in der Spalte „Prüfer“ „Kein Prüfer“, und über der Liste erscheint der Hinweis „Prüfer fehlt“. Prüfen darf außerdem, wer den Prüfer vertritt oder das Recht zum Prüfen der Tagesberichte hat. Den eigenen Bericht prüft nie die Person selbst.

  1. „Zu prüfen“ wählen

    Der Filter über der Liste zeigt nur eingereichte Berichte, die bei dir liegen.

  2. Bericht öffnen und lesen

    Kleine Fehler kannst du direkt korrigieren.

  3. „Bestätigen“ oder „Zurückschicken …“

    Beim Zurückschicken trägst du unter „Was zu ändern ist“ ein, was fehlt. Die Person sieht den Text oben im Bericht.

Einen geprüften Bericht öffnet der Prüfer mit „Wieder öffnen …“ und einem Grund erneut. Er geht dann an die Person zurück und muss neu eingereicht werden.

Exportieren

„Exportieren“ erzeugt eine Excel- oder CSV-Datei, zum Beispiel für das Lohnbüro. Vorgabe ist der Vormonat. Der Export ändert nichts und steht im Protokoll.

Zeitraum
Höchstens 12 Monate.
Gesellschaft und Person
Leer heißt alle.
Layout
„Je Bericht“ gibt eine Zeile je Person und Tag, „Je Zeile“ eine Zeile je Baustellenzeile.
Auch nicht freigegebene Berichte
Ohne den Schalter kommen nur geprüfte Berichte in die Datei. Mit ihm auch Entwürfe, eingereichte und zurückgeschickte, mit einer Spalte für den Stand.

Eine Excel-Datei fasst höchstens 20.000 Zeilen, eine CSV-Datei 50.000. Wird es mehr, wähle einen kürzeren Zeitraum, eine Gesellschaft oder eine Person. Exportieren darf nur, wer das Recht zum Export der Tagesberichte hat; die Vorlage gibt es der Leitung, nicht der Disposition.